
Historisches Wegekreuz - Eppingen-Rohrbach
Konservierung eines polychrom gefassten Steindenkmals
Projektzeitraum: September - Oktober 2021
Auftraggeber: Stadt Eppingen
Projektleitung: Katharina Schellbach M.A.
Meine Rolle: Projektleitung und Projektdurchführung
Das auf 1720 datierte Wegekreuz in der Gochsheimer Straße gilt als ältestes Wegekreuz in Eppingen-Rohrbach. Das rund 4,40 Meter hohe Denkmal besteht aus einem mehrteiligen Sockelaufbau mit Stifterinschrift und Reliefdarstellungen sowie einer trauernden Maria und dem gekreuzigten Christus.
Besonders bemerkenswert sind die erhaltenen Reste der polychromen Fassung an den Figuren von Maria und Christus sowie Vergoldungen am Lendenschurz, an den Nägeln und am INRI-Schriftband.
Auf Grundlage einer bereits vorliegenden Bestandsuntersuchung übernahm ich 2021 eigenständig die Konservierung des Wegekreuzes. Anschließend erfolgte eine Neufassung angeleht an die dokumentierten Farbbefunde.
Meine Tätigkeiten umfassten:
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Reinigung der Steinoberflächen und Behandlung biologischen Bewuchses
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Festigung geschädigter Steinbereiche und Konsolidierung der historischen Farbfassung
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Schalen- und Rissinjektionen mit unterschiedlichen Festigungsmitteln
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Verklebung abgelöster Fragmente
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Austausch schadhafter Ergänzungen sowie Mörtelergänzungen und Fugenerneuerung
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Konservatorischer Oberflächenverschluss und Metallkonservierung
Im Mittelpunkt stand die Sicherung der geschädigten Natursteinsubstanz und der noch erhaltenen historischen Farbfassung.
Einblicke in das Projekt

Gesamtaufnahme Wegekreuz, Vorzustand

Jesus - Vorzustand und Endzustand

Relief am Sockel mit Injektionsnadeln